Unkonventionell und intensiv war ihre Herangehenesweise. Es reichte ihr
nicht aus, die Reiter zu korrigieren. Sie fragte nach. „Verstehst Du das,
was ich sage? Fühlst Du eine Veränderung?“ Sie war nicht
zufrieden, wenn ein Pferd „gut ging“, sondern erst, wenn sie den
Eindruck hatte, dass ihre Reitschüler auch über die Stunde hinaus
etwas gelernt hatten. „Ich möchte, dass alle zuhause nach dem
Lehrgang an etwas weiter arbeiten können. Und: Reiten soll ihnen Spaß
machen!“
Und das war sichtbar. Strahlende Gesichter einheitlich bei
allen, auch den sonst normalerweise eher im Springsport orientierten Reitern.
Der Tenor am Ende des Lehrgans fiel geradezu beigeistert aus: „Sie
hat sich um jeden einzeln intensiv gekümmert. Obwohl wir zu dritt in einer
Stunde geritten sind. Ich wünschte, der Lehrgang ginge morgen
weiter!“
Das wird wohl eher nicht klappen, aber wegen der
überaus positiven Resonanz sagte die kompetente Dressurtrainerin bereits
jetzt zu, auch im kommenden Winter wieder zu einem Wochenendlehrgang nach
Asperden zu kommen. „Auch ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden und
würde gern wiederkommen!“ Eine kompetente Trainerin, die einen
nachhaltigen Eindruck hinterlässt, reitsportlich und menschlich.
Weitere Infos unter: www.rv-asperden-kessel.de.





